Vernissage der Ausstellung „Verschlungen werden und strahlend Leuchten“ von Marlo Noa Klemt

 

Am 1. August von 18–23 Uhr wird die Vernissage der Ausstellung „Verschlungen werden und strahlend Leuchten“ von Marlo Noa Klemt stattfinden. 

 Alle sind herzlich eingeladen an dem Abend vorbeizukommen, die Arbeiten auf sich wirken zu lassen und auszudrücken, was sie in einem auslösen, ob im Gespräch oder durch Bewegungen auf der Tanzfläche. 

Es soll ein Abend zum Zusammenkommen und Austauschen werden mit ganz viel Inspiration: 

 18:00 Uhr Ausstellungseröffnung 

19:30 Uhr Einläuten mit Marlo und Akustik-Set von Elvin Vogel 

20:30–22:00 Uhr Zusammenwirken einer Video-Installation von Esther Rzewnicki und einem House-Set von DJ Mapa Jo 

 Elvin Vogel ist Singer-Songwriter:in, kommt aus Erfurt und lebt in Berlin. Dey schreibt und covert Rockmusik mit deren Band. Heute wird Elvin allein auftreten und Folkmusik mit Gesang und Gitarre performen. 

 Mapa Jo legt seit über 10 Jahren auf und ist in der Brüsseler Szene sehr aktiv. Dey unterstützt die queeren Kollektive von Freund*innen und kümmert sich um das Stage-Management sowie die Künstler*innenbetreuung beim Horst Festival und dessen Club-Saison. Normalerweise widmet Mapa Jo sich dem Techno, doch für diesen Auftritt, der dem sehr am Herzen liegt, wird Mapa Jo eine hybride House Auswahl auflegen. 

 Esther Rzewnicki ist eine Künstlerin aus Brüssel. Sie arbeitet hauptsächlich mit Video und Installationen, in denen bebaute Landschaften in Bewegung und im Wandel festgehalten werden. 

 “Ein Spiel-Raum für meine Gedanken” ist eine Reihe von Videos, die in fahrenden Bussen in Ostasien entstanden sind. Die Videos zeigen verschieden ausgestalteten Innenräumen von Bussen. Manchmal sind sie verspielt, warm und bunt, manchmal kahl und grau. Von diesen Einheiten aus kann man beobachten, wie im Außen Landschaften verschlungen werden und die Menschen, die sich in Obhut des Busses befinden, Erlebnisse, Gedanken und Gefühle in ihren Köpfen verarbeiten.  In den Bussen werden Menschen von einem Ort an einen anderen gebracht. Es ist ein Raum des Übergangs – sowohl geografisch als auch mental. 

 Zur Ausstellung: 

 Marlo Noa Klemt (Dey/Dem) wurde in Brüssel geboren und lebt in Berlin. Deren künstlerische Medien sind Malerei und Zeichnung. 

 Marlo wurde schon früh durch deren Mutter gefördert, die auch künstlerisch tätig ist. Marlos Stil hat sich durch die Verarbeitung und Aufarbeitung von Gewalt und Trauma und deren Folgen von figürlichen Zeichnungen hin zu abstrakter Malerei entwickelt. Die Kompositionen berichten von deren Transition und den damit einhergehenden Gefühlen. 

 Die Auren und Schmerzen durch deren chronische Migräne und die Einschränkungen der posttraumatischen Belastungsstörung machten das Entstehen dieser Werkreihe möglich. Es geht in Marlos Werken um Ausweglosigkeit und Hoffnung, um verschlungen werden und strahlend leuchten. Auf den ersten Blick sprühen die Gemälde voll Lebensfreude, doch bei näherer Betrachtung werden die Kämpfe der Farben sichtbar. Diese Ambivalenzen treten hervor und werden in den Kompositionen ausgehalten.  

 Im August und September wird die Serie im Gruppenraum ausgestellt. Die Arbeiten werden in kleinen Auflagen gedruckt und können bei Interesse erworben werden. 

 Die Ausstellung wird von Elvin Vogel und Marlo Noa Klemt kuratiert. 

 Zur Barrierefreiheit: 

Es gibt eine Rampe für die Stufe beim Eingang, die auf Anfrage angebracht wird. 

Die Toiletten sind leider nicht barrierefrei. 

Der Glasraum wird als Ruheraum zur Verfügung stehen. Es gibt dort mindestens ein Sofa und Stühle zum Hinsetzen/-legen. Dort werden Skills und Ohrstöpsel bereitstehen. Allerdings werden in dem Raum auch viele Stühle abgestellt werden, sodass der Raum wahrscheinlich voll stehen wird. 

 Es wird ein Awareness-Team geben. Mehr Infos dazu vor Ort. 

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Datum

01. Aug. 2026

Uhrzeit

18:00 - 23:00

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