Queer Monday Erzählcafé in der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek, Bizetstraße 41, 13088 Berlin: Michael Schuhhardt – Eine queere Lebensgeschichte in der DDR

Michael Schuhhardt – Eine queere Lebensgeschichte in der DDR

Michael Schuhhardt ist 1962 im Ost-Berlin geboren und im beschaulichen Johannisthal Süd im Bezirk Köpenick ganz nahe an der Berliner Mauer zum Westteil Neukölln aufgewachsen. Er erinnert sich: „Gleich hinter unserem Spielplatz im Schatten der Mauer, weidete eine Kuh.“

Seine Eltern waren, bedingt durch Arbeit und Lebensweise, nah an der staatlichen Ideologie angelehnt, nahmen aber hinsichtlich eines politischen Weltbildes wenig Einfluss auf ihn und seinen Bruder. Von einem vorbildlichen und überzeugten jungen Pionier und FDJler entwickelte er sich zum Ausreisewilligen und Wehrdienstverweigerer.

Er erzählt von Werdegang und was ihn dazu bewog die Weichen anders zu stellen. Sein Weg führte über verschiedene Stationen wie einer Reise in die Sowjetunion, Maskenbild-Assistent beim DDR-Fernsehen, Untersuchungsgefängnis Keibelstraße und Haftanstalt im Harz letztendlich nach Westberlin. Er wird erzählen wie er seine letzten Jahre in der DDR verbrachte und von seiner Anfangszeit in Westberlin. Dort lebt er auch heute noch und arbeitet als Maskenbildner an der Deutschen Oper.

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Datum

24. Aug. 2026

Uhrzeit

18:00

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