Ausflug der 2. Halbzeit: „Pfaueninsel im Grunewald“Anmeldung erforderlich !!

Wann:

17.07.2026 12.00 / Bushaltestelle Bus 218

Anfahrt :U2 Theodor Heuss Platz ( Hinterer Ausgang)
Fähre: Derzeit 6 Euro

Die gärtnerische und architektonische Gestaltung der 67 Hektar großen Pfaueninsel begann zum Ende des 18. Jahrhunderts unter König Friedrich Wilhelm II. und dessen enger Vertraute Wilhelmine Enke. Sie ließen nach englischen und französischen Vorbildern das Lustschlösschen und die Meierei im pittoresken Ruinenstil errichten, hinzu kamen Reminiszenzen an das antike Rom.

Mit Blick auf die rund 20 Jahre zuvor entdeckten Südseeinseln wurden auch fremdländische Bäume und Pflanzen hier beheimatet – und natürlich die farbenprächtigen Pfauen. Zur Exotik der Pfaueninsel gehörte auch eine Menagerie, deren Tiere allerdings 1842 als Grundausstattung an den Zoologischen Garten in Berlin wieder abgegeben wurden.

Königin Luise und König Friedrich Wilhelm III. ließen die Insel in eine „Ornamental Farm“, eine ästhetisch geprägte Felderwirtschaft umwandeln. Kurz darauf legte der Gartenkünstler Peter Joseph Lenné hier einen seiner malerischen Landschaftsparks und 1821 den Rosengarten an.

Heute ist die Pfaueninsel mit dem Schloss, der Meierei und den anderen Parkbauten, den reizvollen Spazierwegen mit herrlichen Sichten, rund 400 alten Eichen und dem ältesten Rosengarten Berlins ein beliebtes Ausflugsziel für Ruhe suchende Spaziergänger. Die Insel ist Teil des UNESCO-Welterbes und als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet gesichert.

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Datum

17. Juli 2026

Uhrzeit

12:00

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